Schutzwesten – einfach sicher reiten

Montag, 04. Dezember 2017

Schutzwesten – einfach sicher reiten

„Ich trage keine Schutzweste. Mir ist noch nie etwas passiert.“ So oder so ähnlich klingen Erklärungen oft, wenn man Reiter fragt, warum sie keine Schutzweste tragen. Reithelme haben sich mittlerweile durchgesetzt und sind allgemein verbreitet, bei den Schutzwesten ist das leider noch nicht ganz so.

Unzählige Reitunfälle

Ohne ausreichenden Schutz zu reiten — und dazu gehört nun einmal auch der Schutz des Oberkörpers — ist leichtsinnig. Jedes Jahr ereignen sich zehntausende Reitunfälle und das nicht nur im Reitsport, sondern auch im alltäglichen Umgang mit Pferden.

Schwere Verletzungen

Schutzwesten beugen zusammen mit Reithelmen und Sicherheitssteigbügeln vielen Verletzungen vor, darunter Rippenprellungen, Knochenbrüche, Wirbelsäulenverletzungen bis hin zu Querschnittlähmungen und können sogar Todesfälle verhindern.

Gute Gründe für die Weste

Eine hochwertige Weste in der richtigen Größe schützt Brustkorb und Wirbelsäule. Bei Stürzen wird der Aufprall gedämpft und so schlimme Verletzungen verhindert.

Die Schutzweste sollte immer getragen werden, vor allem aber bei Kindern, Jugendlichen, Reitanfängern und bei schwierigen Pferden. Außerdem ist sie bei Geländeausritten und beim Springreiten essentiell.

Schutzwesten gibt es in drei unterschiedlichen Schutzklassen. Klasse 1 bietet einen Grundschutz, Klasse 2 deckt auch schon mittlere Stürze ab und Klasse 3 schützt am besten, denn diese Produkte sind am hochwertigsten.

Viele verschiedene Arten

Ausführungen von Schutzwesten gibt es sehr viele verschiedene. Wichtig ist immer, dass die Rückenlänge passt. Ist die Weste zu kurz, schützt sie nicht ausreichend. Ist sie zu lang, stört sie und reibt am Zwiesel. Um den Rücken zu schützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die zwei häufigsten sind:

Die klassische Schutzweste

Diese ist nicht umsonst der Klassiker, denn sie ist sehr beliebt und weit verbreitet. Sie besteht aus einem verbundenem Vorder- und Rückenteil und hat meist mehrere Schichten Kunststoff. Die Westen sind mit Klettverschlüssen flexibel verstellbar und passen sich so jeder Körperform an.

Schutzwesten haben eine umfassende Schutzwirkung, schützen sie doch Rücken, Brust, Schultern und Schlüsselbeine. Dafür sind sie aber in der Anschaffung auch teurer als z. B. ein Rückenprotektor.

Rückenprotektor

Dabei handelt es sich um eine etwa zwei Zentimeter dicke Verstärkung aus Kunststoff, die speziell die Wirbelsäule schützt. Der Brustkorb ist bei Rückenprotektoren oft nur wenig geschützt. Früher waren die Protektoren sehr sperrig und ungemütlich, heute sind sie aber wahre Hightech-Produkte, die nur mehr wenig stören.

Vorteile

  • guter Schutz der Wirbelsäule
  • kann über oder unter der Reitkleidung getragen werden
  • geringes Gewicht

Nachteile

  • wenig Schutz im Brustbereich
  • wenig Schutz im Lendenbereich
  • wenig Schutz der Rippen

Fazit

Zur eigenen Sicherheit sollte man immer mit der richtigen Sicherheitsausrüstung reiten. Dazu gehört neben Helm und Sicherheitssteigbügeln auch immer eine Schutzweste. Nur so kann Schlimmeres bei Unfällen und Stürzen verhindert werden. Und seien wir uns ehrlich: die Alternative ist nicht akzeptabel, denn man hat nur eine Gesundheit und die sollte nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden.

Egal, welche Art von Schutz man bevorzugt — ob Schutzweste oder Rückenprotektor — es ist immer besser mit, als ohne zu reiten.

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