Mittwoch, 18. September 2013

Fellpflege schafft Vertrauen und macht das Pferd zum Freund

Wer sein Pferd kennt, weiß, wo es kitzelig und abwehrend reagiert, aber auch, wo das Striegeln augenblicklich ein zufriedenes „Putzgesicht“ hervorruft. So ergibt sich neben der Reinigung eine einfühlsame Zwiesprache zwischen Mensch und Tier und damit eine schöne Basis für eine langandauernde Freundschaft.

Drüberfahren geht beim Pferd im wahrsten Sinn des Wortes nicht, dafür sind Fell und Haut zu empfindlich. Wenn schon eine Fliege ausreicht, um die Flanke zum Zittern zu bringen – wie unangenehm muss da unachtsames, abruptes Striegeln mit nervösen, schnellen Bewegungen sein! Besser, die Bürste wird in möglichst langen Streichbewegungen aus dem Arm heraus über den Körper des Pferdes geführt (und natürlich jedes Mal ausgestrichen, damit der Schmutz – eben erst entfernt – nicht auf das Pferd zurück fällt).

Je nach Vorliebe von Mensch und Tier eignen sich verschiedene Geräte zur Fellpflege: Mit den aus Baumwolle und Sisal handgewebten Bürsten von Equus Brush bringt man das Fell erfahrungsgemäß schnell zum Glänzen und erzielt einen wohltuenden Massage-Effekt, den einem das Pferd garantiert dankt: Mit Gesundheit, Wohlbefinden und einer freudigen Begrüßung beim nächsten Treffen.

Wurde das Pferd zuvor jedoch gewaschen, muss erst einmal die Nässe aus dem Fell gebürstet werden – und zwar, bis zum letzten Tropfen: Hier eignet sich u. a. das praktische Effol Orca Schweiß-Messer sehr gut, da es sich ganz leicht an die Konturen des Pferdes anpasst und kein hoher Kraft- oder Druckaufwand erforderlich ist.

Apropos waschen: Duftende Shampoos sorgen nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für schimmernden Glanz am Haar – sofern sie professionell aufgetragen wurden. Eine einfache Hilfe zum Ganzkörper-Einschäumen stellt der Effol Shampoonierer dar: Das ist eine Stielbürste mit einem praktischen Dosierer zum Ganzkörper-Einshampoonieren, der z. B. auch das lästige Herunterlaufen von Flüssigkeiten am Arm verhindert. Da man damit außerordentlich geräuscharm und sensibel arbeiten kann, sind selbst nervösere Pferde davon angetan.

Will man das Fell seines Pferdes zwischendurch einmal ohne Wasser zum Strahlen bringen, greift man am besten zur Reinigungslotion EasyCare: Nachtkerzenöl macht das Fell und Langhaar geschmeidig und lässt es strahlend glänzen – einfach aufsprühen, kurz einwirken lassen und mit einem trockenen Tuch abwischen, fertig!

Das sind natürlich nur ein paar Beispiele, um seinem Tier Gutes zu tun. Aber grundsätzlich gilt: Je mehr Pflegeaufwand man seinem Pferd angedeihen lässt, desto tiefer wird die Beziehung zum Menschen. Pferdeexperten führen sogar die Tatsache, dass viele Schimmel menschenbezogener sind als Braune oder Füchse, auf den größeren Pflegeaufwand zurück. Denn die Zeit, die ein Weißer in Anspruch nimmt, bis er von allen gelben und braunen Flecken befreit ist, ist beträchtlich. Da bleibt viel Zeit, sich miteinander anzufreunden!