Sonntag, 27. Februar 2011

Quarter Horse – Allrounder für Freizeit und Sport

Wenn Sie auf der Suche nach einem treuen und zuverlässigen Freund sind, können wir Ihnen ein Quarter Horse, egal ob Stute, Hengst oder Wallach, nur empfehlen. Es ist das ideale Pferd für Freizeitreiter wie auch für den ambitionierten Turnierreiter. Diese Pferderasse zeichnet sich besonders durch ihren umgänglichen Charakter und ihre Intelligenz aus. Sie besitzen Ausdauer, Nervenstärke und viel Kraft sowie eine ausgeprägte Hinterhandmuskulatur. 

Der Quarter hat seinen Ursprung in den USA des 18. Jahrhunderts. Als die ersten spanischen Eroberer Mexiko erreichten, brachten sie aus ihrer Heimat Andalusier, Araber und Berber mit. Im 17. und 18. Jahrhundert kamen Siedler aus England, Irland und Frankreich. Sie brachten Vollblüter, Percherons und irische Ponys nach Amerika. Durch gezielte Selektion entstand aus diesen Rassen das Quarter Horse. Durch ihre Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit waren Sie unerlässliche Partner der Cowboys, zogen aber auch den Pflug des Farmers oder die Kutsche am Sonntag zur Kirche, um anschließend ausgespannt zu werden und ein Rennen zu laufen. Sie vereinen viele scheinbare Gegensätze in sich, und wurden so zum idealen Allround-Pferd.

Das Quarter Horse hat ein Stockmaß von 142 – 158 cm. Es ist ein kompaktes Reitpferd mit sehr ausgeprägter Bemuskelung, einem kurzen, edlen Kopf, einer schrägen Schulter, einem mittellangen Rücken und einer kräftigen Kuppe und Hinterhand. Beim Quarter kommen fast alle Farbvarianten vor. Nicht zugelassen sind jedoch Schecken. Schon ein kleiner Fleck am Körper des Pferdes macht ein Quarter Horse zum Paint Horse.

Viele Quarter verfügen über einen angeborenen Cow Sense. Sie haben also ein gutes Gespür für die Arbeit mit den Rindern. Diese Eignung haben sie von ihren spanischen Vorfahren, genauso wie die Rittigkeit und das sanfte und leicht zu zügelnde Temperament von den Andalusiern stammt. Die Kraft und die Ruhe werden jedoch zu einem gewissen Prozentsatz dem Percheron, dem französischen Kaltblut zugeschrieben. Dem Pony haben sie die kompakte Statur, den kleinen Kopf mit den kurzen Ohren, die relative Kurzbeinigkeit und die Genügsamkeit zu verdanken.

Aufgrund der genetisch bedingten Bemuskelung und der Leichtfuttrigkeit ist bei der Fütterung eine spezielle Konzeption in der Rationsgestaltung erforderlich. Durch die Ponyvorfahren sind die Quarter Horses sehr genügsam. Es zählt die Qualität und nicht die Quantität. In erster Linie müssen die Pferde mit ausreichend und sehr gutem Heu versorgt werden.

Aufgrund der übermäßig starken Bemuskelung müssen die Pferde durch hochwertiges aber maßvoll dosiertes Eiweiß versorgt werden. Der Eiweißgehalt sollte aber ein optimiertes Aminosäuremuster aufweisen. Um der Entsäuerung der Muskulatur gerecht zu werden, müssen dem Pferd vor allem Zink und Mangan, aber auch Magnesium und Vitamin E ausreichend zur Verfügung stehen. Da der Quarter im Verhältnis zur Bemuskelung sehr kleine Hufe hat, ist mit der Ernährung sicher zu stellen, dass alle Stoffe für ein gesundes Hufwachstum zur Verfügung gestellt werden.

Wir empfehlen für ein Quarter Horse, ca. 500 kg

  • 0,5 kg Struktur Energetikum
  • 2 – 2,5 kg NutriStar
  • 1 -1,5 kg Hafer

oder

  • 2 - 4 kg Quarter von Nösenberger

Bei einer vermehrten Belastung benötigen die Pferde eine Ergänzung mit spezifischeren Nährstoffen, um einen optimalen Aufbau, Erhalt und Stoffwechsel der Muskulatur zu gewährleisten. Hier empfehlen wir zusätzlich

  • 300 bis 500 g Super Condition

Pferde ohne oder mit leichter Arbeit können mit Hesta Mix Classic, Hesta Mix light energy oder Equigard versorgt werden.