Montag, 01. März 2010

Mariendistel – Naturheilkraft für die Leber

Ist Ihr Pferd oft müde und leistungsschwach? Verliert es an Gewicht trotz reichlichem Futterangebot? Neigt es zu Ödemen oder sind Auffälligkeiten beim Harnlassen erkennbar? Solche Symptome können auf Probleme im Bereich der Leber und Nieren hinweisen, die zum Beispiel auf schimmeliges Grund- und Kraftfutter, Infektionen, Störungen der Darmflora, Giftpflanzen, Verwurmung oder bestimmte Medikamente zurückzuführen sind.

Die Mariendistel, auch Silybum marianum genannt, gilt als das wirksamste natürliche Leberheilmittel und ist sogar den synthetischen Mitteln überlegen.

Die Mariendistel hat Ihren Ursprung im Mittelmeerraum, Südeuropa und Nordafrika. Sie stammt aus der Familie der Korbblütler, ist ungefähr 1,5 m hoch und hat große, dunkelgrüne Blätter, die am Rand spitze Dornen besitzen. Die rötlich-violetten Blüten fallen relativ klein aus. Die heil-medizinische Wirkung erhält man jedoch aus den ungefähr 7 Millimeter langen, eiförmigen Früchten, die braunschwarz glänzend sind.

Die Mariendistel-Früchte werden im August geerntet. Sie beinhalten 25 – 30 % Eiweiß, 20 - 30 % linolsäurereiches Öl, Flavonoide, Bitterstoffe, ätherisches Öl, Harze, Tyramin und Histamin. Interessant macht die Mariendistel aber der Wirkstoffkomplex Silymarin. Er besteht aus Silibinin, Silybin, Silychristin und Silydianin. Sie gehören mit ihrer antioxidativen Wirkung zu den sekundären Pflanzenstoffen und werden auch Flavolignane genannt.

Die Hauptwirkungen der Mariendistel sind:

  • antioxidativ – sie ist ein Radikalfänger
  • antitoxisch – sie wirkt durch die Abschirmung der Leberzellen vor Zellgiften entgiftend
  • regenerativ – erholend für die Leberzellen
  • gallefördernd und leicht abführend – damit wird die Fettverdauung gefördert

Pferde leiden bei einer eiweißlastigen Ernährung auf Basis von Hafer, Gras und Silage unter einer großen Anflutung von Ammoniak, die über die Leber in Harnstoffe umgewandelt wird. Ammoniak ist jedoch ein Zellgift, das auch Leberzellen zerstören kann. Auch eine zu fette und übermäßige Fütterung belastet die Leber, genauso wie Alkohol, der durch eine Fehlgärung im Dickdarm entsteht sowie Färbe- und Konservierungsmittel.

Durch die Gabe von Silymarin werden die Leberzellen geschützt und neue Leberzellen aufgebaut. Durch Silymarin wird die Widerstandskraft der Leberzellen gegen Gifte durch eine Stabilisierung der Zellwand gesteigert. Weiterhin fördert die Einnahme von Mariendisteln die Bildung neuer Leberzellen.

Da der Silymarinkomplex in den Früchten der getrockneten Blumen enthalten ist, erhält man eine gewünschte Dosierung von 2 – 4 g Silymarin pro Tag und Pferd, durch die Fütterung von ungefähr 120 – 150 g Mariendistelfrüchte.

Die Verabreichung von Mariendisteln in Form von Tee ist nicht zu empfehlen. Die Flavolignane sind schlecht wasserlöslich. Daher kann die gewünschte Konzentration nicht erzielt werden. Als einzige bekannte Nebenwirkung kann Silymarin leicht abführend wirken.

Um eine konsequente Entlastung von Leber und Nieren zu erzielen, kann auch EQUUS HEPALYT eingesetzt werden. EQUUS HEPALYT ist ein Mariendistelkonzentrat, das die Leber bei den Stoffwechselvorgängen unterstützt und sie vor Schädigung des Gewebes schützt.


Neue Produktbewertungen unserer Kunden!

Auch heute wollen wir Ihnen wieder zwei Produktbewertungen unserer Kunden vorstellen.

EQUUS Vitamin E & Selen
Ich habe vor wenigen Monaten den EQUUS VITAMIN E & SELEN Futterzusatz bestellt und bin wirklich sehr zufrieden. Durch die hohe Konzentration an Mineralstoffen ist der Futterzusatz sehr ergiebig und gut dosierbar. Mein Pferd hat es sehr gut angenommen und auch eine Wirkung war erkennbar. Er ist inzwischen 28 Jahre alt und war ziemlich anfällig für Infektionen. Dabei hat er immer einige Kilos verloren, ist aber jetzt, seit der kontinuierlichen Zugabe von Vitamin E und Selen viel stabiler.
Vielen Dank für das gute Produkt.

Irish Mash von St. Hippolyt
Das erste Mal wurde mir zu St.Hippolyt Irish Mash geraten, als ich eigentlich auf der Suche nach Bierhefe gegen ständigen Durchfall bei meiner 19 Jährigen Miet-Stute war. Das Mash schmeckte von Anfang an und es tat auch seine Wirkung! Ich freue mich ihr die letzten Jahre mit dem Mash noch eine wahre Freude gemacht zu haben und die hatte sie beim Schlemmern auf jeden Fall!
Mittlerweile habe ich meine eigene 2,5 jährige Stute die das Mash ebenfalls liebt. Ich füttere es beim Fellwechsel, aber auch zur Vorbeugung von Koliken wenn das Wetter "so eigenartig" ist.
Ob jung oder alt, akut oder zur Vorbeugung Irish Mash macht jedem Pferd eine Freude und ich kenne kein Pferd, das nicht ganz gierig darauf wäre!

Wir freuen uns über jede neue Produktbewertung und belohnen Sie auch weiterhin mit einem € 5,00 Gutschein dafür. Schicken Sie Ihren Erfahrungsbericht einfach an office@equusvitalis.com.