Pferdehusten: richtige Behandlung ist wichtig

Dienstag, 14. Mai 2019

Pferdehusten: richtige Behandlung ist wichtig

Nicht nur wir Menschen leiden in der Übergangszeit und den damit einhergehenden schwankenden Temperaturen an Erkrankungen, auch unsere Pferde kann es erwischen. Viele Pferde haben in dieser Zeit mit Atemwegserkrankungen zu kämpfen. Husten darf aber auf keinen Fall unterschätzt werden. Wird er nicht behandelt, kann die Erkrankung nämlich akut oder sogar chronisch werden.

Pferde sind Ausdauertiere und als solche haben sie eine enorm leistungsfähige Lunge und ein hoch entwickeltes Atmungssystem. Weil dieses System aber auch stark beansprucht wird, ist es anfällig für Störungen bzw. sehr empfindlich. Gerade die Übergangszeiten von kalt zu warm bzw. umgekehrt können kritisch werden, denn die häufigen Temperaturwechsel strapazieren das Immunsystem.

Pferde sind Steppentiere und als solche haben sie spezielle Bedürfnisse. Primär sind frische Luft, Licht und Bewegung wichtig. Außerdem benötigt ein Pferd den ganzen Tag über die Möglichkeit, kleine Futtermengen aufzunehmen.

Normalerweise werden freilebende Pferde durch Klimareize abgehärtet, das Immunsystem gestärkt. Viele Pferde werden heute jedoch hauptsächlich im Stall gehalten, in kleinen, dunklen Boxen und bewegen sich in staubigen Hallen.

Stickige Stallluft, Staub, Schimmelsporen – all das erhöht die Wahrscheinlichkeit für Atemwegserkrankungen. Oft ist aber auch eine einseitige oder kräuterarme Ernährung ein Grund. Heute finden sich nicht mehr so viele verschiedene Pflanzen auf Weiden wie früher. Deshalb kann es vorkommen, dass Pferde ihren Bedarf an Nährstoffen, die sie normalerweise aus verschiedenen Kräutern beziehen, nicht mehr decken können.

All das erhöht die Gefahr, dass sich Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien in den Atemwegsorganen unserer Pferde festsetzen.

Kräuterheilkunde als Alternative

Heute greifen viele Pferdebesitzer bei Husten auf ätherische Kräuteröle zurück, um die Atemwege ihrer Pferde feucht und rein zu halten. Diese sanften Methoden eignen sich auch hervorragend zur Unterstützung einer konventionellen Behandlung. Bevor man sein Pferd jedoch nur mit Kräutern behandelt, sollte man tierärztlichen Rat einholen. So stellt man sicher, dass es sich nicht um eine schwerere Erkrankung handelt bzw. ein daraus wird. Ein leichter Husten kann schneller zu einer Bronchitis werden, als man denkt.

Die Kraft der Kräuter

Kräuter sind gesund für unsere Pferde. Regelmäßig gefüttert, helfen sie dabei, akute Atemwegserkrankungen und chronische Probleme vorzubeugen. Nutzt man Kräuter, die die Schleimhäute beruhigen, kann chronischen Reizungen entgegengewirkt werden, was auch das Infektrisiko positiv beeinflusst, andere Kräuter unterstützen die Lungenfunktion.

Eine plötzliche Wunderheilung ist von Kräutern aber nicht zu erwarten. Es braucht Zeit und Geduld, selbst wenn man Kräuter gezielt einsetzt.

Wie Kräuter einsetzen

Kräuter kann man auf verschiedene Art einsetzen. Eine Möglichkeit ist es, das Kraut mit kochendem Wasser zu übergießen. So werden verschiedenen Inhaltsstoffe, wie z. B. ätherische Öle, besser verfügbar. Man kann aber auch eine Kräutertinktur herstellen, indem man die Kräuter in Alkohol ziehen lässt. Diese Tinkturen sind sehr konzentriert, weshalb man nur kleine Dosen benötigt. Am einfachsten ist es aber noch immer, wenn man frische Kräuter unters Futter mischt.

Hier finden Sie alle Kräuterpräparate, die wir auf EquusVitalis führen. Denken Sie aber immer daran: die Gesundheit unserer Pferde beginnt bei einer artgerechten Haltung. Ist diese Grundvoraussetzung nicht erfüllt, helfen auch die besten Kräuter und -präparate nichts.