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St. Hippolyt Equigard

Das Vitalmüsli - Gesundheit trotz Wohlstand

  • faser- und vitalstoffreichen, energiearmen Müslis
  • Energieträgerstoffe mit besonders geringem Stärke- und Zuckeranteil
  • erhöhte Gehalte an nativen O-3- Fettsäuren
  • Funktionselemente für den Kohlenhydratstoffwechsel

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  • EAN: 4042215101307
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Warum profitieren nicht nur Rehepferde von einem stärke- und kalorienreduzierten Vitalmüsli?

Energie- und Stärkeüberfütterung – kein Kavaliersdelikt!

Das Equine Metabolische Syndrom und die sich daraus in einem schleichenden Prozess entwickelnde Hufrehe sind Auswirkungen eines Lebens im Wohlstand, denen mit Bewegung und einer besonders stärke- und energiearmen Ernährung entgegengewirkt werden kann.

Was Turnier- und Rennpferde zumeist noch verkraften, wird für wenig beschäftigte Freizeitpferde und Ponies immer mehr zum Problem: die üppige Versorgung mit Futterenergie.

Besonders die energiereiche Stärke in Hafer, Gerste, Mais, Dinkel, aber auch Zucker im Weidefutter können mittelfristig zur Entgleisung des Kohlenhydratstoffwechsels führen: zum sogenannten "Equinen Metabolischen Syndrom" (EMS).

Kennzeichen, Ursachen und Folgeerscheinungen des Equinen Metabolischen Syndroms (EMS)

Pferde mit EMS haben zu viel Fettgewebe. Es kann entweder gleichmäßig verteilt oder übermäßig im Mähnenkamm, im Schulter- oder oberen Kruppenbereich abgelagert sein. Außerdem sind die Blutgehalte von Nüchtern-Insulin, manchmal von Nüchtern-Blutzucker erhöht – Erscheinungen, die auf eine "Insulinresistenz" hinweisen.

Dafür werden von der aktuellen Forschung komplexe Wechselwirkungen zwischen hormonaktiven Fettzellen und Blutzucker steigernden Mahlzeiten (Getreide!) verantwortlich gemacht. Beide Faktoren tragen in Verbindung mit Bewegungsmangel dazu bei, dass die Wirksamkeit des Blutzuckerhormons Insulin allmählich nachlässt. Dies wird durch eine übersteigerte Insulinausschüttung wettgemacht.

Das Metabolische Syndrom kann sich somit über lange Zeit unerkannt entwickeln und das trügerische Bild eines gutgenährten "Pferdes im Wohlstand" vermitteln.

Bei vielen Pferden führt das EMS jedoch in einem schleichenden Prozess zur Hufrehe. Auch bleibt ein erheblicher Teil der betroffenen Stuten unfruchtbar. Absatzfohlen, die aufgrund zu üppiger Getreidezufütterung insulinresistent werden, neigen zu Fehlstellungen - und Gelenksproblemen.

Wie können Hufrehe und andere EMS - Folgen besser vermieden werden?

Auf der Basis wissenschaftlicher Untersuchungen haben sich folgende Maßnahmen bewährt:

  • Wenig oder kein Weidegang
  • Täglich mindestens eine Stunde Bewegung.
  • Stärke + Zucker weniger als 10 Prozent der Gesamtration.
  • Unnötigen Stress vermeiden
  • Reduktion der Fettpolster durch sinnvolle Einschränkung und Umstellung des Futters.

Empfehlungen zur Fütterung:

Bei Neigung zum EMS ist eine raufutterbetonte Gesamtration mit mäßigem Energiegehalt und niedrigem Stärke-Zuckeranteil ideal.

Als Ergänzungsfutter zur Absicherung der Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen eignet sich gut ein stärkereduziertes Strukturmüsli mit hohem Mineral- und Vitalstoffanteil.

Bei Leistungspferden sollte der Mehrbedarf an Energie vorzugsweise über natives Öl, Ölsaaten und schnell fermentierbare Faserstoffe (z. B. Rübenfaser) gedeckt werden. Von besonderer Bedeutung zur Stabilisierung der Insulinfunktion, des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels sind Vitalstoffe wie Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan, Selen, O-3-Fettsäuren, Lezithin und natürliche Antioxidantien wie Vitamin E und Obst - Flavonoide.

Stärkereduktion bei Cushing-Syndrom, Rhabdomyolyse und Magengeschwüren

Die zuvor dargelegten Merkmale - vor allem die Stärkereduktion – haben sich insbesondere als sinnvolle Ernährung auch bei Neigung zu Cushing-Syndrom, Rhabdomyolyse oder Magengeschwüren als erfolgreich erwiesen.

Equigard – das Vitalstoffmüsli bei Neigung zu Hufrehe, EMS, Cushing-Syndrom, Tying-up und Magengeschwüren.

Equigard ist die Quintessenz zahlreicher Forschungsergebnisse zur gezielten Ergänzungsfütterung von Pferden der beschriebenen Problemkreise. Als besonders schmackhaftes Struktur- und Vitalstoffmüsli zeichnet es sich durch eine ideale Balance der natürlichen Energieträgerstoffe mit besonders geringem Stärke- und Zuckeranteil aus. Hervorzuheben sind die erhöhten Gehalte an nativen O-3- Fettsäuren und Funktionselementen für den Kohlenhydratstoffwechsel. Aufgrund der reduzierten verdaulichen Energie bei angehobenem Niveau der Mineral- und Vitalstoffe eignet sich Equigard besonders auch zur Reduktionsdiät. Für Leistungspferde empfehlen wir eine Kombination mit Struktur-Energetikum und HippoLinol.


Marken: St.Hippolyt
Verwendung unserer Produkte: Hufrehe, Leistungssteigerung, Übergewicht

Futtermittel:Diätetisches Ergänzungsfuttermittel für Pferde
Handelsform:Equigard, Papiersack 20 kg
Zusammensetzung:Grashäcksel warmluftgetrocknet (niederglykämisch), Apfeltrester, Zuckerrübenfasern, Weizenkeime, Leinsamen, Lein- Sonnenblumenöl kaltgepresst, Apfelsirup, Kräuter (Kamille, Rosmarin, Koriander, Bockshornkleesamen), Luzernehäcksel, Bierhefe, Weizenkleie, Zuckerrübenmelasse, Traubenkern-extrakt, Seesalz, Maiskeime, Erbseneiweiß, Seealgenmehl, Karotten, Knoblauch
Inhaltsstoffe / Verdaulichkeit:
Rohprotein:9,6%
Rohfaser:17,0%
Rohfett:8,0%
Rohasche:12,5%
verd. Rohprotein:77g/kg
verd. Energie:8,5MJ/kg
Mengenelemente:
Calcium:1,1%
Phosphor:0,5%
Magnesium:0,6%
Natrium:0,5%
Kalium:1,3%
Fettlösliche Vitamine pro kg:
Vitamin A:16.000 IE
Vitamin D3:1.700 IE
Vitamin E:580 mg
Wasserlösliche Vitamine pro kg:
Vitamin B1:17 mg
Vitamin B2:20 mg
Vitamin B6:12 mg
Vitamin B12:50 mcg
Biotin:520 mcg
Nicotinsäure:90 mg
Folsäure:7 mg
Ca-Pantothenat:33 mg
Cholinchlorid:1.000 mg
Spurenelemente pro kg:
Eisen:430 mg
Zink:280 mg
Mangan:260 mg
Kupfer:70 mg
Jod:1,5 mg
Kobalt:3,5 mg
Selen:0,9 mg
Die Spurenelemente liegen auch in organischen Komplexbindungen vor.
Fütterungsempfehlung:pro Tier und Tag:
Kleinpferde, leichtfuttrige Rassen und Pferde auf Reduktionsdiät: 0,5 - 1 kg.
Sonstige Großpferde: 1 - 2 kg.
Bei erhöhtem Energiebedarf (Leistungspferde) kein Getreide sondern z.B. Wiesencobs und Pflanzenöl unter allmählicher Dosiserhöhung zufüttern.
Dieses Futtermittel darf wegen seines gegenüber Alleinfuttermitteln erhöhten Gehaltes an Spurenelementen nur an Pferde bis zu 70 v.H. der Gesamttagesration (incl. Heuanteil) verfüttert werden.
Zusätzliche Produktinformation:Die genannten Werte der Vitamine und Spurenelemente beinhalten sowohl native als auch zugesetzte Mengen.
Zusätzliche Produktinformation:Aufgrund aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse sollten nicht strukturierte Kohlenhydrate wie Getreidestärke und Zucker in der Gesamtfutterration deutlich verringert sein, wenn Muskelprobleme (Tying up, PSSM), Neigung zu Hufrehe, zum Metabolischen oder Cushing-Syndrom vorliegen.
Equigard enthält deshalb Stärke und Zucker in stark reduzierten Anteilen (ca. 80% weniger als Hafer).
Der Energiegehalt wurde bewusst relativ niedrig gehalten (verdauliche Energie ca. 8,5 MJ pro kg).
Dagegen sind die gut verträglichen strukturierten Kohlenhydrate sowie die wertvollen Omega-3-Fettsäuren in Equigard deutlich erhöht.

Neben einer vollen Mineralisierung wurde besonderer Wert auf ein ausgewogenes Mengenverhältnis der funktionellen Mikronährstoffe gelegt. Dies dient zur notwendigen Unterstützung des metabolischen Enzymapparats betroffener Pferde.

Equigard ist deshalb für Pferde des beschriebenen Problemkreises und zur Reduktionsernährung bei Übergewicht sehr gut geeignet.

Zur Zufütterung werden Heu, Stroh und/oder reduzierter Weidegang empfohlen. Bei Pferden mit hohem Reherisiko sollten gegebenenfalls die Zucker und Stärkegehalte des Heus überprüft und die Grasaufnahme verhindert werden.

Problempferde mit erhöhtem Energiebedarf (Leistungspferde im Training) sollten zusätzlich zu Equigard kein getreidereiches Kraftfutter, sondern z.B. St. Hippolyt Struktur-Energetikum, Pflanzenöl (langsame Dosissteigerung) und Wiesencobs erhalten.
Dies gilt auch für Leistungspferde, die wegen der Neigung zu Magengeschwüren auf stärkereduzierte Kost angewiesen sind.

Werden zur Gewichtsreduktion nur geringe Mengen an Equigard verfüttert, sollte zur sicheren Bedarfsdeckung noch ein Mineralstoff-Spurenelement-Vitamin-Konzentrat zugemischt werden.

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